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Gasthof Fallmühle

Gasthof Fallmühle
  • Gasthof Fallmühle – Haus & Lage

    Haus & Lage

Haus & Lage

Durch unsere Lage inmitten der Allgäuer Alpen ist der Gasthof Fallmühle idealer Ausgangspunkt für Wanderungen jeglicher Art. Ob mit Kindern auf befestigten Wegen oder als Alpinwanderer auf über 1800 m, mit traumhaften Ausblicken auf mehr als 300 Gipfel der Allgäuer und Tiroler Berge. Das Achtal zwischen Pfronten und dem Tannheimer Tal ist der ideale Start- oder Endpunkt für Ihre Touren, ob zu Fuß, mit dem Rad, dem Motorrad oder den Skiern.

In fünf Minuten ist man mitten im schneesicheren Skigebiet Tannheimer Tal. Langlauf, Alpinskifahren, Skitouren oder Schneeschuhwanderungen sind dort möglich.

Sie planen eine mehrtätige Bergtour und brauchen eine Übernachtungsmöglichkeit vor Beginn? Als Hostel für Kurzübernachtungen sind unsere Mehrbettzimmer ideal geeignet.

Geschichte des Gasthof Fallmühle

Vom Schnapsbrennen und Grenzern

Michael Reichart (†1806), Sohn des Adlerwirts in Heitlern, später Bräu und Wirt im „Rössle“ in Weißbach, setzte gegen allen Widerstand sein Vorhaben durch: Er baute um 1783 im Achtal – fern ab vom Zugriff des Klerus und der weltlichen Obrigkeit - eine Leinölmühle, die mit Wasserkraft betrieben werden sollte und eine Schnapsbrennerei. 1790 dann auch eine Wohnstatt. Die Ölmühle brachte nichts ein und Michael Reichart verlegte sich auf’s Gips mahlen.

Seinen eigentlichen Wunsch, eine Wirtschaft zu errichten verwirklichte sein Sohn Nikolaus Reichart (†1831) im Jahr 1828. Dieser nahm nach dem Abbruch ihrer Schießstätte die Pfrontener Schützen auf und betrieb auch eine Schneidmühle, also ein Sägewerk. Ihm wurde die letzte Pfrontener Hausnummer, die 435 zugesprochen.

Nikolaus‘ Witwe übergab das Anwesen an ihren Sohn Joseph (†1867), der unverheiratet blieb. Zwei Brüder Josephs waren nach St. Petersburg ausgewandert und einer, Alois Reichart (†1898) wurde 1867 zurückbeordert, um den Besitz weiter zu betreiben. Alois‘ einziger Sohn Nikolaus (1853 in St. Petersburg geboren, 1928 im Fahl gestorben) heiratete Maximiliana Doser (1855 bis 1935) vom Kreuzwirt im Ried. Nikolaus war wie seine Vorgänger „Sägmüller“ und Wirt.

Schon im Jahr 1829 wurde in der Fallmühle ein Nebenzollamt erwähnt. Auf der Postkarte aus dem Jahr 1920 sieht man zwei Haustüren. Die linke war der Zugang zur Amtsstube der „Grenzer“, die im oberen Stockwerk eine Wohnung hatten. Noch Mitte der 50er Jahre befand sich hier der Schlagbaum der Deutsch-Österreichischen Grenze. Im Jahr 1919 heiratete Nikolaus‘ Sohn, Joseph Reichart (1879 bis 1959), die Brauereibesitzerstochter Karolina Geisenhof (1897 bis 1963).

Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor, Aloisia – genannt „Fahl-Luisle“ (1925 bis 2010) und Nikolaus (1921 bis 1986). Luisle erbte die Säge, die sie mit ihrem Mann Adolf betrieb und Nikolaus die Wirtschaft. Nikolaus Reichart heiratete Emilie Clement (1922 bis 2013) und 1954 kam deren Sohn Nikolaus Reichart in der Fallmühle zur Welt. Nikolaus führte den Gasthof Fallmühle nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1986 bis 2013 weiter.

Am 07. Januar 2013 übernahmen Reinhard Doser, Zimmermeister aus Pfronten Dorf und seine Frau Hedwig Doser, ehemalige Drehhüttenwirtin in Schwangau das Gasthaus, gemeinsam mit Hedwigs Töchtern, Veronika und Anna-Sophia Müller.

Gasthof Fallmühle Achtal Pfronten
Gasthof Fallmühle Achtal Pfronten
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